Grundlagen
Wer zum ersten Mal ein Reinigungsangebot vergleicht, stolpert über zwei Positionen, die sich ähnlich lesen und ganz Unterschiedliches bedeuten. Die Trennung ist keine Formalie, sie bestimmt den Preis.
Die Unterhaltsreinigung ist die laufende Arbeit: das, was in festem Rhythmus passiert, damit ein Objekt gar nicht erst in einen Zustand gerät, der aufwendig zu beheben wäre. Papierkörbe, Sanitärbereiche, Böden, berührte Flächen, Eingangsbereich.
Die Grundreinigung setzt tiefer an. Sie entfernt, was sich trotz laufender Pflege ansammelt, also alte Pflegefilme auf Böden, Kalkschichten, Rückstände in Fugen, und stellt den Ausgangspunkt wieder her, von dem aus die Unterhaltsreinigung überhaupt wirken kann.
Warum das eine das andere nicht ersetzt

Ein Boden, der nie grundgereinigt wird, bekommt mit jeder Pflege eine Schicht mehr. Irgendwann liegt der Schmutz nicht mehr auf der Schicht, sondern darin, und Wischen macht ihn nicht heller.
Umgekehrt hält keine Grundreinigung lange, wenn danach nichts Regelmässiges folgt. Sie ist ein Startpunkt, kein Dauerzustand.
Woran man merkt, dass eine Grundreinigung ansteht
- Der Boden wirkt auch direkt nach dem Wischen stumpf oder grau
- In Fugen und Ecken bleibt ein Rand, der sich nicht mehr löst
- Sanitärflächen fühlen sich rau an, ein Zeichen für Kalkaufbau
- Laufstrassen zeichnen sich dauerhaft ab, auch im sauberen Zustand
- Vor einem Mieterwechsel, einer Übergabe oder nach einem Umbau
Wie oft eine Grundreinigung nötig ist, hängt am Objekt: Bodenbelag, Nutzung, Publikumsverkehr, Eingangszonen. Eine allgemeine Zahl gibt es dafür nicht, sie gehört ins Angebot, nicht in einen Blogbeitrag.



